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Aus GHS wird GMS

Die Hauptschule, die aus der Volksschule hervorgegangen ist, wurde bereits in den siebziger Jahren widersprüchlich diskutiert. Der Abgang vieler Schüler, vor allem in größeren Städten, in höhere Schularten dünnte die Schülerzahlen in der HS aus. Waren es in Großstädten bis zu 80 Prozent, mussten ländliche Schulen nur etwa 20 Prozent verkraften. Damit wurde der Wert und das Ansehen der HS beschädigt. Auf der Suche nach Alternativen mit Blick auf das Ausland kamen Überlegungen zur GMS (Gemeinschaftsschule) auf. Erst die Politik machte in den letzten Jahren den Weg für diese Schulart zumindest versuchsweise frei. Die Praßbergschule unter neuer Leitung beantragte die Aufnahme in den begrenzten Kreis der Antragsteller. Aus finanziellen Gründen lehnte der aktuelle Stadtrat das Vorhaben als Schulträger zunächst ab, gab aber Ende 2015 dem Druck der Schulleitung nach. Die erforderliche Erweiterung für die geplante Dreizügigkeit sollte nun im ersten Halbjahr 2016 gebaut werden.

Nach den Planungen des Stadtbauamtes sollte das Backhaus genau in der Mitte durchschnitten werden (roter Kreis im Bild). Mit anderen Worten: Es muss umgehend zur Baugrundvorbereitung abgerissen werden.

Ein kleiner Kreis ehemaliger Lehrer, die zuletzt das Backhaus rege nutzten und der damalige Bauleiter bemühten sich um einen Wiederaufbau an einem schulnahen Standort, z.B. eine Verschiebung an den Fuß des sog. Wasserbuckels. Das war zunächst erfolglos, bis sich durch die Rück- und Weitergabe der zur Einweihung gespendeten Backschaufel (Einschießer) von Herrn Dr. Leist an das Museum für ländliches Kulturgut in Leupolz eine Idee auftat. Schnell waren Kontakte zur Teilgemeinde geknüpft und nach anfänglichem Zögern wurde die einmalige Chance für die Gemeinde Leupolz erkannt.